Wo deine Leads landen

Sendet jemand das Formular ab, wird daraus eine Anfrage. Hier steht, was dann passiert und wo du sie findest.

Jede Absendung geht ins CRM

Sobald ein Besucher das Kontaktformular abschickt, wird die Anfrage gespeichert. Du findest sie unter CRM im Menü. Es gibt keinen zweiten Ort und keinen Zwischenspeicher, den du erst leeren musst.

Neue Anfragen starten immer in der ersten Status-Spalte, im Standard heißt sie "Neu". Ein Klick auf eine Karte oder einen Namen in der Liste öffnet das Detail mit allen Angaben.

Einen Lead von Hand anlegen

Meldet sich jemand am Telefon, bevor er das Formular ausgefüllt hat, nimmst du ihn im CRM selbst auf: oben rechts über Lead anlegen. Du wählst den Funnel, zu dem die Anfrage gehört, und trägst Name, E-Mail oder Telefon ein; mindestens eine dieser Angaben muss dastehen.

Der Lead landet in der ersten Spalte, im Verlauf steht „Von Hand im Panel angelegt". Drei Dinge sind dabei anders als bei einer Anfrage aus dem Funnel:

  • Es gibt keine Werbeeinwilligung. Wer eine Adresse ins Panel tippt, hat von dieser Person keine Einwilligung, und sie ließe sich auch nicht nachweisen. Werbliche Follow-ups gehen deshalb nicht raus, Mails zur Anfrage schon.
  • Es läuft keine automatische Mail los. Wer eine will, wechselt danach den Status.
  • Es gibt keine Antworten und keine Herkunft, die Karte ist entsprechend leer.

Anlegen darf jeder, der das CRM dieses Funnels sieht.

Diese Felder werden gespeichert

  • Der Funnel, aus dem die Anfrage stammt
  • Die Antworten aus den Schritten, in der Detailansicht mit der Frage davor
  • Die Kontaktdaten aus dem Formular, also Name, E-Mail und Telefon, je nachdem welche Felder dein Formular hat
  • Der Status, am Anfang die erste Spalte
  • Der Score, also die Punktzahl aus den Antworten
  • Der Eingangszeitpunkt
  • Bei einem laufenden A/B-Test die Variante A oder B
  • Wenn im Formular ein Einwilligungshäkchen angekreuzt wurde: der Stand der Einwilligung und der genaue Wortlaut, dem zugestimmt wurde

Die Übersicht lädt die 500 neuesten Anfragen. Suche, Filter und Sortierung arbeiten auf diesen Daten.

Für Agentur-Betreiber

Diesen Bereich verwaltet dein Agentur-Partner für dich. Ob ein Webhook eingerichtet ist, entscheidet er. An deinen Anfragen im CRM ändert das nichts, sie landen dort in jedem Fall.

Zusätzlich an einen Webhook

Optional geht jede Anfrage im selben Moment noch an eine Adresse deiner Wahl. Ein Webhook ist eine Internetadresse, die deine Daten automatisch entgegennimmt, zum Beispiel bei Make, n8n oder Zapier.

Das Feld dafür steht im Builder unter Einstellungen, Abschnitt "Tracking", Bereich "Lead-Weiterleitung", und heißt "Lead-Webhook". Setzen kann es, wer den Funnel bauen darf, und Webhooks gibt es ab dem Pro-Plan. Verschickt werden der Funnel-Kurzname, der Kundenname, die Antworten, die Kontaktdaten und der Score.

Zwei Grenzen dazu, ehrlich benannt. Der Versand läuft ohne Erfolgskontrolle. Ist der Empfänger gerade nicht erreichbar, gibt es keinen zweiten Versuch. Und der Webhook bekommt den Stand vom Eingang, spätere Statuswechsel oder Notizen gehen nicht mehr an ihn.

Anfragen exportieren

Wechsle im CRM oben rechts auf Liste. Unter der Tabelle stehen zwei Knöpfe: CSV und Excel.

Exportiert wird genau das, was gerade gefiltert ist, also die Auswahl aus Funnel, Status, Zeitraum und Suchfeld. Die Datei enthält je eine Zeile pro Anfrage und diese Spalten: Eingang, Funnel, Name, E-Mail, Telefon, Status, Score, Einwilligung und dann jede Quizfrage als eigene Spalte. In den Antwortspalten steht der Text, den der Besucher angeklickt hat, nicht die interne Kennung.

Beide Dateien öffnen sich in Excel, LibreOffice und Google Sheets. Die CSV-Datei ist für deutsches Excel gebaut, mit Semikolon als Trennzeichen und Umlauten, die korrekt ankommen.

Ein Unterschied, der dich sonst stutzen lässt: die Liste auf dem Bildschirm zeigt höchstens 500 Anfragen, der Export holt sie frisch aus der Datenbank. Die Datei kann also mehr Zeilen enthalten als die Liste. Steht in der Datei mehr, sagt dir die Meldung nach dem Klick, wie viele es waren.

Bei sehr vielen Anfragen ist bei 10.000 Zeilen Schluss. Grenz dann den Zeitraum ein und exportiere in mehreren Schritten.

Wichtig

Ein Export enthält personenbezogene Daten: Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und die Antworten. Sobald die Datei auf deinem Rechner liegt, bist du dafür verantwortlich, nicht mehr das System. Leg sie nicht in einen geteilten Ordner, verschick sie nicht unverschlüsselt und lösch sie, wenn du sie nicht mehr brauchst. Aus demselben Grund gibt es keinen Automatismus, der Exporte per E-Mail verschickt.

Weitere Wege nach außen

Der Webhook gibt jede neue Anfrage sofort weiter, in dem Moment, in dem sie eingeht. Die Claude-Anbindung gibt auf Nachfrage die neuesten Anfragen eines Funnels aus, höchstens 50 Stück, mit Kontaktdaten, Status, Score und Datum.

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