Jede E-Mail-Strecke hat eine Art. Sie entscheidet, wer die Mails bekommt.
Die beiden Arten
Werblich ist die Vorgabe, und die meisten Strecken sind das:
- Sie gehen nur an Leads mit bestätigter Werbeeinwilligung.
- Sie tragen einen Abmeldelink.
- Eine Abmeldung stoppt die restlichen Mails der Strecke.
Zur Anfrage heißt: die Mails gehören zur Abwicklung dessen, wonach jemand gefragt hat.
- Sie gehen auch ohne Einwilligung raus und auch nach einer Abmeldung.
- Sie tragen den Satz „Diese Nachricht gehört zu deiner Anfrage." und keinen Abmeldelink.
- Dafür dürfen sie keine Werbung enthalten.
Was zur Anfrage gehört, und was nicht
| Gehört zur Anfrage | Ist Werbung |
|---|---|
| Die Unterlagen, die jemand angefordert hat | „Übrigens bieten wir auch…" |
| Die Bestätigung eines Termins | Ein Rabattcode |
| Die Wegbeschreibung dorthin | Eine Einladung zum Webinar |
| Die Vorbereitung auf ein Gespräch | Ein Newsletter |
Die Grenze verläuft am Text, nicht an der Strecke. Steht in einer Mail, die zur Anfrage gehört, ein zusätzliches Angebot, ist die ganze Mail Werbung. Ein Satz genügt dafür.
Umstellen
Auf der Follow-ups-Seite steht die Art im Kopf jeder Strecke. Ein Klick darauf stellt um; auf dem Weg zu „zur Anfrage" fragt Funnelizer nach und zeigt vorher, was das bedeutet. Wann und von wem umgestellt wurde, wird festgehalten.
Zurück auf werblich geht ohne Nachfrage. Das ist die strengere Einstellung, dabei kann nichts passieren.
Bestehende Strecken bleiben werblich. Es ändert sich nichts von selbst.
Wer das entscheidet
Du. Funnelizer liest deine Texte nicht und kann nicht beurteilen, ob eine Mail Werbung enthält. Die Einordnung triffst du, und du verantwortest sie. Das ist dieselbe Aufteilung wie beim eigenen Code im HTML-Block oder bei einem Google-Tag-Manager-Container: du bringst etwas ein, das wir nicht bewerten.
Eine Werbemail ohne Einwilligung verstößt gegen § 7 UWG. Im Zweifel lass die Strecke werblich. Das ist der Hinweis, dass es hier um eine Entscheidung geht und nicht um eine Einstellung. Rechtsrat ist es nicht.