E-Mail-Sequenzen und Personalisierung

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Ein Workflow kann statt einer einzelnen Mail eine ganze Abfolge verschicken, eine Sequenz. Betreff und Text personalisierst du mit Platzhaltern. Beides gibt es ab dem Pro-Plan und baut auf Workflows und Follow-up-Mails auf.

Was eine Sequenz ist

Ein Workflow feuert bei einem Status-Wechsel im CRM. Statt einer einzelnen E-Mail kann er eine ganze Abfolge verschicken, jede nach einer eigenen Wartezeit. Das typische Beispiel ist ein Nachfass-Ablauf:

  • Schritt 1, sofort: "Danke für deine Anfrage."
  • Schritt 2, nach 3 Tagen: "Hast du noch Fragen?"
  • Schritt 3, nach 7 Tagen: "Letzte Erinnerung."

In der Übersicht steht jeder Schritt als eigene Zeile, mit seinem Zeitpunkt links und seinem Betreff daneben.

Wichtig: die Zeiten sind relativ

Jede Wartezeit zählt ab der vorherigen E-Mail, nicht ab dem Auslöser. Schritt 2 mit "3 Tage" geht drei Tage nach Schritt 1 raus, Schritt 3 mit "7 Tage" sieben Tage nach Schritt 2. So denkst du in Abständen, nicht in Gesamtsummen.

Der nächste Schritt wird erst eingeplant, wenn der vorherige gesendet ist. Zu jedem Zeitpunkt steht also höchstens eine E-Mail der Sequenz in der Warteschlange.

Eine Sequenz bauen

Leg zuerst wie gewohnt eine Strecke an (das ist Schritt 1). Sie steht dann als Fläche in ihrer Auslöser-Gruppe, darunter ihre Schritte als Zeilen.

  • Schritt hinzufügen: + Schritt am Fuß der Strecke hängt einen weiteren an.
  • Bearbeiten: Ein Klick auf eine Schritt-Zeile öffnet den Editor als eigene Seite. Links schreibst du, rechts siehst du die fertige Mail. Speichern gilt nur für diesen Schritt.
  • Umsortieren: Im Menü der Zeile schiebst du den Schritt nach oben oder unten.
  • Löschen: Ebenfalls im Menü der Zeile. Den letzten Schritt kannst du nicht löschen, eine Strecke braucht mindestens eine E-Mail; dafür steht dort der Grund. Wenn du die ganze Strecke los willst, lösch sie im Menü der Strecke.

Die ganze Strecke ansehen

Im Menü der Strecke öffnet Strecke ansehen ein Blatt mit allen E-Mails untereinander, jede so gerendert, wie sie beim Empfänger ankommt. Oben stehen der Auslöser, der Funnel, die Art der Mails und ob die Strecke gerade läuft. Das ist der schnellste Weg zu sehen, was ein Interessent über zwei Wochen von dir liest.

Die Zeiten über den Mails zählen hier ab dem Auslöser, sie sind also aufaddiert. In der Übersicht steht an derselben Mail der Abstand zur vorherigen. Eine Strecke mit sofort, 3 Tagen und 7 Tagen liest sich auf diesem Blatt deshalb als „Sofort“, „Nach 3 Tagen“ und „Nach 10 Tagen“.

Von dieser Seite geht nichts raus. Sie verschickt keine Testmail und ändert nichts. Der Abmeldelink in den gezeigten Mails führt ins Leere, damit ein Klick beim Durchsehen niemanden abmeldet. Willst du etwas ändern, führt neben jeder Mail ein Bearbeiten in ihren Editor.

Was eine Sequenz stoppt

Vor jedem Schritt prüft das System dieselbe Bedingung wie bei einer einzelnen Follow-up-Mail: Der Lead muss noch im auslösenden Status sein und die Einwilligung noch haben.

Verlässt er den Status (du setzt ihn zum Beispiel auf "Kunde") oder meldet er sich ab, geht der aktuelle Schritt nicht raus, und es wird kein weiterer mehr eingeplant. Die Sequenz stoppt damit von selbst, du musst nichts abbrechen.

Personalisierung mit Platzhaltern

In Betreff und Text jeder E-Mail kannst du Platzhalter setzen. Beim Versand ersetzt das System sie durch die Daten des Leads. Unter dem Textfeld steht eine Reihe von Chips: ein Klick fügt den Platzhalter an der Cursor-Position ein. Rechts daneben steht die Vorschau und zeigt beim Tippen, was ankommt. Sie rechnet mit den Daten eines echten Leads aus diesem Funnel; gibt es noch keinen, nimmt sie ein Beispiel und sagt es dazu. Mit Testmail an mich schickst du dir den Schritt an deine eigene Adresse, so wie er rausgehen würde.

Das sind die Platzhalter:

PlatzhalterWird zuWenn nichts da ist
{{vorname}}Vorname aus dem Formular"du"
{{name}}Name aus dem Formularleer
{{email}}E-Mail-Adresse des Leadsleer
{{funnel}}Name deines Funnelsleer
{{firma}}dein Absendernameleer
{{antwort:Frage}}die Antwort des Leads auf eine Quiz-Frageleer

Für jede Frage mit Antworten in deinem Funnel gibt es einen eigenen {{antwort:…}}-Chip, beschriftet mit der Frage. So musst du keine internen Kennungen kennen.

Es bleibt nie ein roher Platzhalter stehen. Fehlt ein Wert, greift der Ersatzwert aus der Tabelle. {{vorname}} wird also zu "du", wenn kein Vorname vorliegt, damit aus "Hallo {{vorname}}," ein "Hallo du," wird und nicht "Hallo ,".

Personalisierung ist sicher

Antworten, die ein Lead selbst tippt, werden beim Einsetzen entschärft. Ein Interessent kann also nichts in eine E-Mail schmuggeln, das im Postfach des Empfängers Schaden anrichtet. Um das musst du dich nicht kümmern.

Auch in der Bestätigungsmail

Die Platzhalter und die Vorschau gibt es genauso in der Bestätigungsmail direkt nach dem Formular. Der Editor ist derselbe.

Faire Nutzung: wie viele Sequenz-Mails pro Monat

Jeder Plan hat eine monatliche Anzahl an Sequenz-Mails. Die aktuelle Zahl siehst du im Bereich E-Mail unter "Faire Nutzung": "Sequenz-Mails diesen Monat: 120 von 5.000".

Bestätigungsmails an deine Leads zählen nicht mit. Auch nicht das Double-Opt-in und nicht die Benachrichtigungen an dich. Es gibt keine Lead-Limits, und daran ändert die faire Nutzung nichts: ein Lead scheitert nie an einer E-Mail-Grenze.

Bei 80 Prozent bekommst du eine Hinweiszeile im Panel und eine E-Mail. Ist die Zahl erreicht, wird nichts verworfen: weitere Sequenz-Mails warten und gehen im nächsten Monat automatisch raus. Wechselst du vorher in einen größeren Plan, gehen sie sofort raus.

Die Grenze verhindert, dass Funnelizer als Newsletter-Versand genutzt wird. Für Nachfass-Strecken zu deinen Anfragen reicht sie mit großem Abstand.

Mit eigenem Postausgang gibt es diese Grenze nicht. Hinterlegst du unter E-Mail dein eigenes Postfach, laufen die Mails nicht über uns und zählen deshalb auch nicht mit. Mehr dazu im Artikel zur eigenen Absender-Adresse.

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