UTM-Parameter hängen am Link, den du in deiner Anzeige, deinem Newsletter oder deinem Profil benutzt. Funnelizer liest sie beim Aufruf aus und speichert sie bei der Anfrage. Einstellen musst du dafür nichts.
Den Link kannst du selbst zusammensetzen, diese Seite sagt wie. Schneller geht es mit dem Link-Baukasten: er füllt die Parameter aus, korrigiert die Schreibweise der Kampagne und hebt den Link auf.
Wozu das gut ist
Ohne UTM steht bei jeder Anfrage nur: kam über deinen Funnel. Mit UTM steht da: kam über die Instagram-Anzeige „Frühjahr, Motiv 2". Du siehst dann, welche Anzeige Anfragen bringt und welche nur Geld kostet.
So sieht ein Link mit UTM aus
Dein normaler Funnel-Link:
https://kunde.deine-domain.deDerselbe Link mit UTM:
https://kunde.deine-domain.de?utm_source=instagram&utm_medium=paid&utm_campaign=fruehjahr-2026Der Aufbau ist immer gleich. Nach der Adresse kommt ein Fragezeichen, dann Paare aus Name und Wert, getrennt durch ein kaufmännisches Und. Der Funnel öffnet sich davon unbeeindruckt, die Angaben reisen nur mit.
Was du einträgst
Drei Angaben reichen für den Anfang.
utm_source: wo kommt der Klick her? Die Plattform. Zum Beispiel instagram, facebook, google, linkedin, newsletter, visitenkarte.
utm_medium: welche Art von Werbung? Zum Beispiel paid für eine bezahlte Anzeige, organic für einen normalen Beitrag, dazu email, qr, profil.
utm_campaign: welche Aktion? Dein eigener Name dafür. Zum Beispiel fruehjahr-2026, tag-der-offenen-tuer, rabatt-mai.
Zwei weitere gehen auch, wenn du es genauer brauchst:
utm_content unterscheidet Varianten derselben Kampagne, etwa motiv-a und motiv-b, wenn du zwei Bilder gegeneinander testest.
utm_term ist für Suchanzeigen gedacht und trägt das Suchwort. Google Ads füllt es oft selbst.
Diese beiden speichert Funnelizer zwar mit und gibt sie an deinen Webhook weiter, im Panel siehst du sie aber nicht. Angezeigt werden Quelle, Medium und Kampagne. Wenn du utm_content auswerten willst, brauchst du dafür ein anderes Werkzeug oder einen eigenen Funnel je Motiv.
Drei Regeln sparen Ärger:
Alles klein schreiben. Instagram und instagram sind zwei verschiedene Quellen, und du siehst deine Kampagne danach zweimal.
Keine Leerzeichen und keine Umlaute. Bindestriche statt Leerzeichen, fruehjahr-2026 statt Frühjahr 2026.
Einmal festlegen und dabei bleiben. Wer heute insta und morgen instagram schreibt, kann beides nicht zusammenzählen. Schreib dir die Schreibweisen auf, bevor du die zweite Kampagne startest.
Wo du den Link hinterlegst
- Meta, also Facebook und Instagram: beim Erstellen der Anzeige im Feld „Website-URL" den vollständigen Link mit UTM eintragen. Meta hat außerdem ein Feld „URL-Parameter". Dort kommt nur der Teil hinter dem Fragezeichen hinein, ohne das Fragezeichen selbst.
- Google Ads: entweder in der finalen URL oder unter „Tracking-Vorlage".
- Newsletter: beim Setzen des Knopfes oder Links den Link mit UTM einfügen.
- Profil, QR-Code, Visitenkarte: überall dort, wo du den Funnel-Link sonst auch hinterlegst.
Wo du die Werte wiederfindest
Kommt jemand über so einen Link und schickt den Funnel ab, siehst du die Herkunft an drei Stellen.
An der Anfrage selbst. Klick im CRM auf einen Namen. In der Karte „Eigenschaften" steht die Quelle, unter Telefon und E-Mail.
Als Filter in der Liste. Klick oben rechts auf „Filter". Im Blatt steht ein Auswahlfeld „Alle Quellen"; wähl eine aus, dann bleiben nur die Anfragen aus dieser Quelle stehen. Anfragen ohne UTM stehen unter (direkt). Das Feld erscheint erst, wenn es mindestens zwei verschiedene Quellen gibt. Was gesetzt ist, siehst du danach als Chip neben dem Knopf. Ein Klick auf das x nimmt den Filter wieder weg.
Als Tabelle auf der Funnel-Seite. Klick im Panel auf deinen Funnel. Unter den Zahlen steht „Kampagnen-Quellen" mit Quelle, Medium, Kampagne und der Zahl der Anfragen. So siehst du auf einen Blick, welche Kampagne liefert.
Dazu gehen die Werte an deinen Webhook, wenn du Anfragen an ein anderes System weitergibst. Im Export als CSV oder Excel stehen sie nicht. Die Datei trägt Eingang, Funnel, Name, Kontakt, Status, Score, Einwilligung und die Antworten. Wenn du nur die Anfragen einer Quelle exportieren willst, setz vorher den Filter: der Export nimmt genau das mit, was in der Liste steht.
Erfasst wird die Herkunft in jedem Tarif. Angezeigt wird sie ab Pro. Wer heute auf Starter Kampagnen schaltet, hat die Zahlen nach einem Wechsel sofort da und fängt nicht bei null an.
Was du wissen solltest
Die Quelle bleibt bis zum Ende. Sie wird beim ersten Aufruf gemerkt und reist durch alle Schritte mit, bis das Formular abgeschickt ist. Lädt jemand zwischendurch neu oder blättert zurück, geht sie nicht verloren.
Der erste Aufruf gewinnt. Kommt jemand über deine Instagram-Anzeige und öffnet den Funnel im selben Tab später noch einmal ohne Anhängsel, bleibt Instagram stehen.
Ohne Absenden kein Eintrag. Die Herkunft hängt an der Anfrage. Wer nur schaut und wieder geht, taucht in der Tabelle nicht auf.
Wenn nichts ankommt
Der Link wurde ohne Anhängsel geteilt. Ruf deine Anzeige selbst auf und sieh in die Adresszeile: steht dort nach dem Fragezeichen wirklich dein utm_source?
Ein Kurzlink hat die Parameter geschluckt. Manche Verkürzer schneiden alles hinter dem Fragezeichen ab. Kurzlink öffnen und die Adresszeile ansehen.
Du bist noch auf Starter. Dann ist die Herkunft gespeichert, aber nicht sichtbar. An den drei Stellen steht stattdessen ein Hinweis.
Der Besucher kam ohne Anzeige. Dann steht bei ihm keine Quelle. Das ist normal und kein Fehler.
Zum Ausprobieren: ruf deinen eigenen Funnel einmal mit einem Testlink auf und schick ihn ab. Zeigt die Testanfrage die Quelle, stimmt alles. Die Testanfrage räumst du danach unter Testdaten zurücksetzen wieder weg.
Zwei Dinge, die oft verwechselt werden
UTM ist nicht Metas Zuordnung. Kommen im Werbeanzeigenmanager Conversions an, ohne dass eine Kampagne danebensteht, liegt das nicht an deinen Anhängseln: Meta ordnet über seine eigene Klick-Kennung zu, nicht über UTM. UTM ist für deine Auswertung da. Fehlen die Conversions selbst, fang hier an: Warum weichen meine Zahlen ab?.
UTM und A/B-Test lassen sich nicht kombinieren. Ein Test teilt die Besucher zufällig auf beide Varianten auf, unabhängig von ihrer Herkunft. Das ist richtig so, sonst verglichest du die Quellen statt der Varianten. Beides zusammen, also „Variante B bei Kampagne fruehjahr", zeigt das Panel aber nicht. Wenn du eine Auswertung je Kampagne brauchst, leg pro Kanal einen eigenen Funnel an. Dann trennen sich die Zahlen von selbst.
Und der Datenschutz?
UTM-Parameter stehen im Link und sagen nichts über die Person, sondern etwas über die Anzeige. Funnelizer speichert sie bei der Anfrage, genau wie die Antworten. Dafür braucht es keine Cookies und keine Einwilligung, und es wird niemand über mehrere Besuche hinweg wiedererkannt.