Nutzt dein Funnel ein Meta Pixel, zeigt er Besuchern ein Einwilligungs-Banner. Hier steht, wann es erscheint, was es abfragt und wie Besucher ihre Wahl wieder ändern.
Diesen Bereich verwaltet dein Agentur-Partner für dich. Ob ein Meta Pixel eingetragen ist, entscheidet er. Was das Banner deinen Besuchern zeigt, steht hier.
Ohne Meta-Pixel kein Banner
Das Banner erscheint nur dann, wenn für den Funnel eine Meta-Pixel-ID hinterlegt ist. Das Meta Pixel ist der Messcode von Facebook und Instagram. Ist kein Pixel eingetragen, gibt es nichts einzuwilligen, und der Funnel zeigt kein Banner. Auch der Link zum Widerruf im Fußbereich fehlt dann, weil er nur ein leeres Fenster öffnen würde.
Wenn du also kein Banner siehst, ist das in aller Regel die Antwort darauf, dass kein Pixel eingerichtet ist.
Die eigene Messung läuft ohne Einwilligung
Die Auswertung im Panel, also Aufrufe, Schritte und Abbrüche, kommt aus einer eigenen Messung. Für die wird nicht gefragt, und das aus gutem Grund:
- Sie setzt keine Cookies.
- Die Kennung liegt nur im Speicher des Browser-Tabs und verschwindet, sobald der Tab geschlossen wird.
- Weder die IP-Adresse noch die Browserkennung werden gespeichert.
Deshalb spricht das Banner auch ausdrücklich vom Meta Pixel und nicht pauschal von Cookies. Pauschal wäre es schlicht falsch.
Ablehnen ist gleichrangig
Im Banner stehen zwei Knöpfe: Nur Essenzielles und Alle akzeptieren. Beide sind gleich groß, in derselben Schrift gesetzt und stehen nebeneinander. Es gibt keinen versteckten Ablehnen-Weg. Eine Einwilligung, die sich nur mühsam verweigern lässt, ist nicht freiwillig und damit angreifbar.
Wer auf Einstellungen klickt, sieht die beiden Kategorien einzeln. Essenziell ist mit "Immer aktiv" gekennzeichnet und enthält die eigene Messung. Marketing hat einen Schalter und enthält das Meta Pixel. Danach speichert Auswahl speichern die Entscheidung.
Das Banner verdunkelt die Seite nicht und blockiert sie nicht. Wer es ignoriert und einfach weiterklickt, bekommt kein Pixel.
Das Aussehen passt sich dem Funnel an
Im Builder gibt es unter Design den Bereich Cookie-Hinweis. Dort lässt sich einstellen, wo der Hinweis steht und wie er aussieht: als Karte unten (der Standard), als Leiste am unteren oder oberen Rand, als kleine Karte in der linken oder rechten Ecke, oder als Fenster in der Mitte mit abgedunkeltem Hintergrund. Dazu Ecken, Schatten, Rahmen, Fläche und Textfarbe, jeweils mit der Vorgabe "Wie im Design". Ohne eigene Wahl nimmt der Hinweis also einfach die Farben und Ecken deines Funnels.
Ein kurzer Rat zur Position:
- Karte unten ist der ruhige Standard und passt fast immer.
- Leiste unten oder oben wirkt wie ein Teil der Seite. Auf sehr breiten Schirmen hilft die Einstellung "Zentrierter Inhalt".
- Karte in der Ecke ist die dezenteste Form, gut für Funnels mit viel Inhalt auf der Startseite.
- Fenster mittig holt die volle Aufmerksamkeit. Der Hintergrund wird abgedunkelt, die Seite bleibt aber bedienbar. Sinnvoll, wenn die Einwilligung für deine Messung wirklich zählt.
Auf dem Telefon werden die Ecken-Karten automatisch zur Leiste unten, damit die Knöpfe groß genug bleiben. Zusätzlich gibt es ein Feld für einen eigenen Einleitungssatz. Er steht über dem Standardtext und ersetzt ihn nicht: welche Dienste geladen werden und dass sie Cookies setzen, sagt der Hinweis in jedem Fall.
Was sich bewusst nicht einstellen lässt: die beiden Knöpfe. "Nur Essenzielles" bleibt immer genauso groß und genauso sichtbar wie "Alle akzeptieren", nichts ist vorangekreuzt, und es gibt kein Schließen-Kreuz, das als Zustimmung zählt. Ein kleingeredeter Ablehnen-Weg macht die Einwilligung unfreiwillig und damit rechtlich angreifbar, und er beschädigt das Vertrauen in die Marke, die dahinter steht.
Widerruf über den Fußbereich
Die Entscheidung wird im Browser des Besuchers gespeichert, zusammen mit dem Zeitpunkt und der Fassung der Abfrage. So muss niemand bei jedem Aufruf erneut antworten.
Ändern lässt sie sich jederzeit über den Link Datenschutz-Einstellungen im Fußbereich des Funnels. Er öffnet dasselbe Banner mit dem gespeicherten Stand. Dabei gilt:
- Wer das Pixel gerade erlaubt, bekommt es sofort.
- Wer es widerruft, bekommt ein Neuladen der Seite. Ein einmal geladenes fremdes Skript lässt sich nicht zuverlässig entfernen, und das Banner sagt das auch offen.
Was das Banner nicht abdeckt
Es fragt ausschließlich für das Meta Pixel. Andere externe Dienste sind getrennt geregelt. Ein eingebauter Terminkalender von Calendly zum Beispiel lädt erst, wenn der Besucher den Knopf dafür anklickt. Vorher wird keine Verbindung dorthin aufgebaut.