Mit dem Google Tag Manager verwaltest du Skripte und Messwerkzeuge an einer Stelle, ohne den Funnel selbst zu ändern. Du trägst einmal deine Container-ID ein, und alles Weitere steuerst du danach im Tag Manager.
Die Container-ID finden
- Öffne tagmanager.google.com und wähl deinen Container.
- Oben in der Kopfzeile steht die Kennung, direkt neben dem Container-Namen.
Sie hat das Format GTM-XXXXXXX, zum Beispiel GTM-A1B2C3D.
Verwechsel sie nicht mit deiner Analytics-Mess-ID (G-...). Trägst du ein anderes Format ein, verwirft der Funnel den Wert wieder, und es passiert schlicht nichts.
Eintragen
In deinem Funnel unter Einstellungen, Abschnitt Tracking, Bereich Google Tag Manager, Feld Container-ID.
Wann der Container lädt
Der Tag Manager läuft unter der Kategorie Statistik im Cookie-Banner, zusammen mit Google Analytics und getrennt vom Meta Pixel unter Marketing.
Das ist keine Nebensache: Der Container lädt fremde Skripte nach, deshalb darf er niemals vor der Einwilligung starten. Vor der Zustimmung wird gtm.js gar nicht erst geladen. Ohne eingetragene Container-ID gibt es die Kategorie auch gar nicht, und der Banner fragt nur nach dem, was du wirklich einsetzt.
Die dataLayer-Ereignisse
Sobald der Container geladen ist, stellen wir ihm dieselben Ereignisse in die Datenschicht (dataLayer), die auch unser eigenes Tracking nutzt, mit identischen Namen:
| Ereignis | Wann |
|---|---|
funnel_view | Beim Öffnen des Funnels |
step_view | Bei jedem Schritt, mit der Schrittnummer |
lead_submit | Beim Absenden des Formulars |
Im Tag Manager triggerst du deine Tags auf genau diese Namen. Wir benennen sie bewusst nicht um: Es ist nur ein zusätzlicher Ausgang für dieselben Ereignisse, und deine Auswertung an anderer Stelle bleibt davon unberührt.
Deine Tags, deine Verantwortung
Tags, die du im Tag Manager anlegst, liegen in deiner Verantwortung. Auch dort gilt: nur mit Einwilligung feuern.
Was du im Container einrichtest, sehen und steuern wir nicht. Baust du dort zum Beispiel ein weiteres Werbe-Pixel ein, musst du selbst dafür sorgen, dass es erst nach der passenden Einwilligung auslöst, und du musst es in deiner Datenschutzerklärung nennen.
Der Vertrag, den du selbst brauchst
Wie bei Google Analytics brauchst du einen eigenen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Google. Den können wir nicht für dich schließen.
Dazu muss deine Datenschutzerklärung den Tag Manager nennen, und jeden Dienst, den du darüber lädst, ebenfalls. Einen Textbaustein für den Container findest du unter Diese Dienste stecken in deinem Funnel.
Das ist eine technische Übersicht und keine Rechtsberatung.
So prüfst du, dass alles stimmt
Öffne deinen Funnel und schau im Browser in den Netzwerk-Tab.
- Ohne Zustimmung darf keine Anfrage an
googletagmanager.com/gtm.jsgehen. - Nach der Zustimmung zu Statistik lädt
gtm.js, und in der Konsole siehst du imdataLayerdie Ereignissefunnel_view,step_view(mit Schrittnummer) undlead_submit.
Kommt vor der Zustimmung schon etwas an, hast du das Skript vermutlich zusätzlich von Hand irgendwo eingebaut. Trag den Container nur über das Feld ein, dann übernimmt der Funnel die Einwilligung für dich.