Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Anbieter, Geltungsbereich
(1) Anbieter von Funnelizer ist die Wimbex UG (haftungsbeschränkt), Pulverturmstraße 8, 84028 Landshut, vertreten durch den Geschäftsführer Felix Wimberger, eingetragen im Amtsgericht Landshut, HRB 15568, E-Mail: hello@funnelizer.de (nachfolgend "Anbieter").
(2) Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software Funnelizer (nachfolgend "Dienst") zwischen dem Anbieter und dem Kunden.
(3) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen. Der Kunde bestätigt bei der Registrierung, dass er den Dienst als Unternehmer nutzt.
(4) Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, auch wenn der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 2 Vertragsgegenstand, Leistungsumfang
(1) Funnelizer ist eine als Software-as-a-Service bereitgestellte Anwendung, mit der der Kunde mehrstufige Anfrage-Strecken ("Funnels") erstellen, gestalten, veröffentlichen und auswerten kann. Der Dienst umfasst je nach gewähltem Plan insbesondere: einen visuellen Editor mit Vorlagen, Veröffentlichung unter einer Funnelizer-Subdomain oder einer eigenen Domain des Kunden, Kontakt- und Lead-Verwaltung (CRM), E-Mail-Funktionen (Bestätigungs-Mails, Double-Opt-in, Follow-up-Strecken), Auswertungen und Statistiken, Tracking-Integrationen (unter anderem Meta Pixel, Meta Conversions API, Google Analytics), A/B-Tests, Zugänge für Endkunden des Kunden sowie eine Schnittstelle zur Anbindung von KI-Assistenten (MCP).
(2) Der konkrete Funktionsumfang, die Anzahl gleichzeitig veröffentlichter Funnels und weitere Kontingente ergeben sich aus der Beschreibung des jeweils gewählten Plans auf der Preisseite in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.
(3) In den Plänen Trial und Starter tragen veröffentlichte Funnels einen dezenten Hinweis auf Funnelizer ("Erstellt mit Funnelizer"). In höheren Plänen kann dieser Hinweis deaktiviert werden.
(4) Der Anbieter entwickelt den Dienst laufend weiter. Er darf Funktionen ändern oder ergänzen, soweit der vertragswesentliche Leistungsumfang erhalten bleibt und die Änderung für den Kunden zumutbar ist. Als Beta oder Vorschau gekennzeichnete Funktionen werden ohne Gewähr für Verfügbarkeit und Fortbestand bereitgestellt.
(5) Leistungen Dritter, die der Kunde über den Dienst anbindet (zum Beispiel Meta, Google, Calendly oder der E-Mail-Anbieter des Kunden), sind nicht Vertragsgegenstand. Für sie gelten die Bedingungen des jeweiligen Drittanbieters; der Kunde schließt erforderliche Verträge mit Dritten selbst.
(6) Der Versand von Sequenz- und Follow-up-Mails unterliegt einer fairen Nutzung. Je Plan ist eine monatliche Anzahl solcher Mails vorgesehen; die konkrete Zahl ergibt sich aus der Beschreibung des gewählten Plans auf der Preisseite. Ist sie in einem Kalendermonat erreicht, werden weitere Sequenz-Mails nicht verworfen, sondern auf den folgenden Kalendermonat verschoben; nach einem Wechsel in einen höheren Plan werden sie unmittelbar versandt. Die faire Nutzung dient dazu, eine Verwendung des Dienstes als Newsletter-Versanddienst zu verhindern. Bestätigungsmails an Interessenten des Kunden (einschließlich Double-Opt-in) sowie Benachrichtigungen an den Kunden selbst zählen ausdrücklich nicht gegen diese Anzahl und sind unbegrenzt.
§ 3 Nutzungsumfang und Fair Use
(1) Funnelizer begrenzt die Anzahl der über Funnels erfassten Leads und Antworten nicht. Die Nutzung hat im Rahmen des üblichen Geschäftsbetriebs des Kunden zu erfolgen.
(2) Nicht vom üblichen Geschäftsbetrieb umfasst sind insbesondere: die automatisierte oder künstliche Erzeugung von Leads oder Aufrufen; die Nutzung der Plattform als reines Datenspeicher- oder Weiterleitungssystem ohne Funnel-Bezug; der Weiterverkauf von Kapazitäten an Dritte außerhalb des vereinbarten Tarifs; sowie Nutzungsmuster, die die Stabilität oder Sicherheit der Plattform für andere Kunden beeinträchtigen.
(3) Überschreitet die Nutzung eines Kunden dauerhaft und erheblich das Hundertfache der durchschnittlichen Nutzung vergleichbarer Kunden im selben Tarif, wird Funnelizer den Kunden kontaktieren, um eine passende Lösung zu finden (z. B. Tarifwechsel oder individuelle Vereinbarung). Eine Einschränkung der Leistung erfolgt erst, wenn innerhalb von 30 Tagen nach dieser Kontaktaufnahme keine Einigung zustande kommt, und wird 14 Tage vorher angekündigt. Unberührt bleibt das Recht, bei missbräuchlicher Nutzung nach Absatz 2 die betroffenen Funnels unverzüglich zu sperren.
(4) Die Erfassung echter Leads im Rahmen laufender Werbekampagnen des Kunden gilt unabhängig von ihrer Anzahl stets als üblicher Geschäftsbetrieb.
§ 4 Registrierung, Vertragsschluss, Testphase
(1) Die Registrierung erfolgt online und ist kostenlos. Mit der Registrierung kommt ein Nutzungsvertrag über die Testphase zustande.
(2) Die Testphase dauert 14 Tage, erfordert keine Zahlungsdaten und entspricht funktional dem Pro-Plan. Nach Ablauf der Testphase werden veröffentlichte Funnels des Kunden auf privat gestellt; Inhalte und Daten bleiben erhalten. Der Kunde kann anschließend einen kostenpflichtigen Plan wählen. Tut er dies nicht innerhalb von 90 Tagen nach Ablauf der Testphase, darf der Anbieter das Konto nach vorheriger Ankündigung per E-Mail mit einer Frist von mindestens 14 Tagen löschen.
(3) Der Vertrag über einen kostenpflichtigen Plan kommt mit Abschluss des Bestellvorgangs auf der Zahlungsseite zustande.
§ 5 Preise, Zahlung, Zahlungsverzug
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
(2) Die Abrechnung erfolgt im Voraus für den gewählten Abrechnungszeitraum (monatlich oder jährlich) über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Kunde stimmt der elektronischen Rechnungsstellung zu.
(3) Bei Fehlschlagen einer Zahlung wird der Kunde benachrichtigt; der Zahlungsdienstleister wiederholt den Einzug. Bleibt die Zahlung trotz Mahnung aus, darf der Anbieter den Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen sperren und veröffentlichte Funnels auf privat stellen, bis der offene Betrag beglichen ist. Die Zahlungspflicht für die laufende Vertragslaufzeit bleibt davon unberührt. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben vorbehalten.
(4) Der Anbieter darf die Preise mit Wirkung für künftige Abrechnungszeiträume anpassen. Preisänderungen werden dem Kunden mindestens 6 Wochen vor Wirksamwerden in Textform angekündigt. Erhöht sich der Preis für den vom Kunden gewählten Plan um mehr als 10 Prozent innerhalb von 12 Monaten, kann der Kunde den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung kündigen; hierauf wird in der Ankündigung hingewiesen.
(5) Frühstarter-Preisgarantie. Für Verträge, die während der auf der Preisseite als „Frühstarter-Preis“ gekennzeichneten Einführungsphase geschlossen werden, gilt Absatz 4 mit folgender Maßgabe: Der bei Vertragsschluss vereinbarte Preis für den gewählten Plan und Abrechnungszeitraum bleibt für die Dauer des ununterbrochen fortbestehenden Vertragsverhältnisses unverändert. Preiserhöhungen nach Absatz 4 gelten für diese Verträge nicht. Unberührt bleiben Anpassungen, die sich aus einer Änderung der gesetzlichen Umsatzsteuer oder aus einem vom Kunden veranlassten Wechsel des Plans oder des Abrechnungszeitraums ergeben. Wird der Vertrag beendet, gilt bei einem späteren Neuabschluss der dann aktuelle Preis.
(6) Die Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.
§ 6 Laufzeit, Verlängerung, Kündigung, Planwechsel
(1) Der Vertrag läuft für den gewählten Abrechnungszeitraum und verlängert sich jeweils um denselben Zeitraum, wenn er nicht bis zum Ende des laufenden Zeitraums gekündigt wird.
(2) Die ordentliche Kündigung ist jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums möglich, insbesondere über die Abo-Verwaltung im Kundenkonto. Bereits gezahlte Entgelte für die laufende Periode werden nicht erstattet.
(3) Ein Wechsel in einen höherwertigen Plan (Upgrade) ist jederzeit möglich; die Abrechnung erfolgt anteilig über den Zahlungsdienstleister. Ein Wechsel in einen niedrigeren Plan (Downgrade) wird zum nächsten Abrechnungszeitraum wirksam. Überschreitet der Kunde nach einem Downgrade die Kontingente des neuen Plans, bleiben bestehende Veröffentlichungen aktiv; das Veröffentlichen weiterer Funnels ist erst wieder möglich, wenn das Kontingent eingehalten ist.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 7 Pflichten des Kunden, Inhalte, verbotene Nutzung
(1) Der Kunde ist für sämtliche Inhalte verantwortlich, die er über den Dienst erstellt, hochlädt oder veröffentlicht ("Kundeninhalte"). Dies umfasst insbesondere die Pflichtangaben seiner Funnels (Impressum, Datenschutzhinweise), die Rechtmäßigkeit seiner Werbung und die Einhaltung wettbewerbs-, marken- und urheberrechtlicher Vorgaben.
(2) Der Kunde stellt sicher, dass er für den Versand werblicher E-Mails über den Dienst die erforderlichen Einwilligungen der Empfänger besitzt. Die im Dienst bereitgestellten Funktionen (Einwilligungs-Checkbox, Double-Opt-in, Abmeldelink) sind entsprechend zu nutzen. Der Versand unverlangter Werbung (Spam) ist untersagt.
(3) Untersagt sind ferner insbesondere: rechtswidrige, irreführende oder täuschende Inhalte; Inhalte, die Rechte Dritter verletzen; Phishing und ähnliche Täuschungen; der Vertrieb verbotener Waren oder Dienstleistungen; Handlungen, die die Sicherheit oder Verfügbarkeit des Dienstes beeinträchtigen, insbesondere die Umgehung von Zugriffskontrollen und automatisierte Massenzugriffe außerhalb der dafür vorgesehenen Schnittstellen.
(4) Besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO (zum Beispiel Gesundheitsdaten) dürfen über den Dienst nur erhoben oder verarbeitet werden, wenn der Kunde hierfür eine tragfähige Rechtsgrundlage sicherstellt. In Tracking-Ereignisnamen und vergleichbaren Metadaten, die an Drittanbieter übermittelt werden, dürfen keine sensiblen Angaben enthalten sein.
(5) Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde informiert den Anbieter unverzüglich bei Anhaltspunkten für eine missbräuchliche Nutzung seines Kontos.
(6) Legt der Kunde Zugänge für Dritte an (zum Beispiel Endkunden-Zugänge im Agentur-Modell), bleibt er für deren Handlungen im Rahmen des Vertrags verantwortlich wie für eigene.
(7) Bei schwerwiegenden oder trotz Abmahnung fortgesetzten Verstößen darf der Anbieter betroffene Funnels auf privat stellen, einzelne Funktionen sperren oder das Konto sperren. Der Anbieter berücksichtigt dabei die berechtigten Interessen des Kunden und informiert ihn, soweit zumutbar, vorab. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
§ 8 Rechte an Inhalten, Referenznennung
(1) Kundeninhalte bleiben Eigentum des Kunden. Der Kunde räumt dem Anbieter die einfachen, auf die Vertragslaufzeit beschränkten Nutzungsrechte ein, die zur Erbringung der Leistung technisch erforderlich sind, insbesondere Speicherung, Vervielfältigung, öffentliche Zugänglichmachung im Auftrag des Kunden und die Erstellung von Sicherungskopien.
(2) An der Software, den Vorlagen und sonstigen Bestandteilen des Dienstes erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die Vertragslaufzeit. Vorlagen dürfen im Rahmen des Dienstes frei verwendet und angepasst werden; eine Nutzung außerhalb des Dienstes ist nicht gestattet.
(3) Der Anbieter darf den Kunden mit Name und Logo als Referenz nennen, sofern der Kunde nicht widerspricht. Der Widerspruch ist jederzeit formlos möglich.
§ 9 KI-gestützte Funktionen
(1) Der Dienst enthält Funktionen, die Inhalte mithilfe von KI-Systemen erzeugen oder verändern, zum Beispiel Text- und Funnel-Generierung sowie die Anbindung eigener KI-Assistenten über die MCP-Schnittstelle.
(2) KI-generierte Inhalte können fehlerhaft, unvollständig oder rechtlich problematisch sein. Der Kunde prüft KI-generierte Inhalte vor Veröffentlichung und Nutzung; die Verantwortung nach § 7 bleibt unberührt.
(3) Für die Anbindung eigener KI-Assistenten über die MCP-Schnittstelle nutzt der Kunde seinen eigenen Zugang beim jeweiligen KI-Anbieter; dessen Bedingungen und Kosten liegen beim Kunden. Zugriffs-Token sind vertraulich zu behandeln.
§ 10 Verfügbarkeit, Wartung, Support
(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99 Prozent im Monatsmittel an. Hiervon ausgenommen sind Zeiten angekündigter Wartung, Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters, einschließlich Störungen bei eingesetzten Infrastruktur-Anbietern, sowie Fälle höherer Gewalt. Ein darüber hinausgehendes Service-Level wird nicht zugesagt.
(2) Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt und in nutzungsarme Zeiten gelegt.
(3) Support wird per E-Mail und über das Support-Formular im Dienst geleistet. Der Anbieter bemüht sich, Anfragen an Werktagen innerhalb von 48 Stunden zu beantworten; eine bestimmte Reaktionszeit wird nicht zugesagt.
§ 11 Datensicherung, Datenexport, Löschung nach Vertragsende
(1) Der Anbieter führt regelmäßige Sicherungen der Systemdaten zum Zweck der Wiederherstellung des Dienstes durch. Sie ersetzen keine eigene Sicherung des Kunden; der Kunde exportiert für ihn wichtige Daten, insbesondere Leads, regelmäßig über die bereitgestellten Exportfunktionen.
(2) Nach Vertragsende kann der Kunde seine Leads über die Exportfunktion noch 30 Tage lang abrufen. Danach löscht der Anbieter die Kundendaten, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Die automatischen Löschfristen für Besucher- und Lead-Daten während der Vertragslaufzeit ergeben sich aus der Datenschutzerklärung und dem Auftragsverarbeitungsvertrag.
§ 12 Datenschutz, Auftragsverarbeitung
(1) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, insbesondere Besucher- und Lead-Daten der Funnels des Kunden, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), der Bestandteil dieses Vertrags ist und bei der Registrierung angenommen wird. Die aktuelle Liste der eingesetzten Subunternehmer ist unter funnelizer.de/subprozessoren abrufbar.
(2) Für die Verarbeitung personenbezogener Daten des Kunden selbst (Konto-, Vertrags- und Zahlungsdaten) gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters.
(3) Bindet der Kunde Drittdienste ein, zum Beispiel Meta Pixel, Meta Conversions API oder Google Analytics, ist er für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit dieser Einbindung gegenüber seinen Besuchern verantwortlich, einschließlich erforderlicher Einwilligungen und der Anpassung seiner Datenschutzhinweise. Der Dienst stellt hierfür technische Unterstützung bereit, unter anderem einen Einwilligungs-Banner; die rechtliche Verantwortung des Kunden bleibt unberührt.
§ 13 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz und aus übernommenen Garantien.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt, insgesamt höchstens auf die Summe der vom Kunden in den letzten 12 Monaten vor dem schädigenden Ereignis gezahlten Entgelte.
(3) Die verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel nach § 536a Abs. 1 BGB ist ausgeschlossen.
(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nach den vorstehenden Absätzen nur in dem Umfang, der auch bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre.
§ 14 Freistellung
Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung des Dienstes durch den Kunden oder auf von ihm zu verantwortenden Kundeninhalten beruhen, einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.
§ 15 Änderungen dieser AGB
(1) Der Anbieter darf diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit die Änderung unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen zumutbar ist, insbesondere bei Änderungen der Rechtslage, der Rechtsprechung oder des Funktionsumfangs.
(2) Änderungen werden dem Kunden mindestens 6 Wochen vor Wirksamwerden in Textform mitgeteilt und im Dienst zur Zustimmung vorgelegt. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gilt die neue Fassung als angenommen; auf diese Folge wird in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen. Widerspricht der Kunde, läuft der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums weiter; der Anbieter darf ihn zu diesem Zeitpunkt ordentlich beenden.
§ 16 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, Landshut.
(3) Vertragssprache ist Deutsch.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrags unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.