Am Monatsende willst du eine Seite, die zeigt, was der Funnel gebracht hat. Der Bericht fasst vier Abschnitte zusammen: was hereinkam, woher es kam, wo die Leute im Funnel aufgehört haben und was aus den Leads geworden ist. Du kannst ihn ausdrucken, als PDF speichern und je Abschnitt als Tabelle herunterladen.
Woher die Leads kamen, entscheidet der Link, mit dem sie hereinkamen. Den baust du im Link-Baukasten.
Wo du ihn findest
Im Panel steht links unter Statistik der Eintrag „Bericht". Er zeigt alle Funnels des Kontos zusammen. Den Bericht eines einzelnen Funnels öffnest du über seine Auswertung: dort steht oben rechts im Menü „Bericht".
Den Zeitraum wählen
Oben rechts stehen 7 Tage, 30 Tage, 90 Tage und Gesamt. Ohne Auswahl zeigt der Bericht die letzten 30 Tage. Der gewählte Zeitraum steht in der Adresse, du kannst die Ansicht also verlinken oder als Lesezeichen ablegen.
Bei 7, 30 und 90 Tagen rechnet der Bericht den gleich langen Zeitraum davor mit und stellt ihn daneben. Bei „Gesamt" gibt es keinen Vorzeitraum, dort steht deshalb kein Vergleich. Fehlt ein Wert, steht ein Strich mit einer kurzen Begründung. Eine 0 kommt nur dort, wo wirklich null gezählt wurde.
Was in den vier Abschnitten steht
Auf einen Blick zeigt Sitzungen, Leads, Lead-Rate und Abschlussquote, dazu die Tageskurve und den Wochentag mit den meisten Sitzungen.
Woher die Leads kommen gliedert nach Kanal (Google Ads, Meta, LinkedIn, E-Mail, Offline, Organisch, Verweis, Direkt), darunter die einzelnen Quellen und Kampagnen. Hast du Werbekosten eingetragen, stehen neben jeder Kampagne auch Kosten, Kosten je Lead und Umsatz je Euro.
Der Weg durch den Funnel listet jeden Schritt mit seinen Sitzungen und der Weiter-Quote, dazu die Verteilung der Antworten und den Zuschauer-Verlauf der Videos. Hat dein Funnel Verzweigungen, entfällt die Weiter-Quote: bei mehreren Wegen sagt sie nichts aus.
Was daraus wurde zeigt die Leads nach Status, die Zeit bis zum ersten Kontakt, die gewonnenen Leads und, soweit gepflegt, den Auftragswert.
Zwei Zahlen mit dem Wort „Leads"
Im ersten Abschnitt sind Leads die Sitzungen, in denen jemand das Formular abgeschickt hat. In den Abschnitten 2 und 4 sind es die Lead-Datensätze in deinem CRM. Die beiden Zahlen dürfen auseinandergehen: ein importierter Lead hatte nie eine Sitzung, und wer kurz vor Mitternacht absendet, kann mit seiner Sitzung auf dem Vortag stehen. Jeder Abschnitt schreibt darum dazu, was er gerade zählt.
Kosten je Lead: so trägst du Werbekosten ein
Der Bericht weiß nicht, was deine Werbung kostet. Wir holen nichts aus deinem Google- oder Meta-Konto ab. Du trägst die Beträge selbst ein, und zwar je Kampagne und Monat: öffne einen Funnel, geh auf Kampagnen und füll in der Tabelle „Kosten je Monat" die Zellen aus. Eine leere Zelle heißt „keine Angabe", und das ist etwas anderes als eine 0: der Bericht zeigt für eine Kampagne ohne Angabe auch keine Kosten je Lead.
Die Eingabe gibt es in jedem Tarif. Die Auswertung im Bericht gehört zur erweiterten Statistik.
Was passiert, wenn dein Zeitraum mitten in den Monat fällt: der Bericht rechnet anteilig nach Tagen. Bei 900 Euro im September und einem Zeitraum vom 16. bis 30. September zählen 15 von 30 Tagen, also 450 Euro. Dahinter steckt die Annahme, dass sich ein Monatsbudget gleichmäßig auf die Tage verteilt. Sie stimmt nicht auf den Cent, aber sie ist die einzige, die ohne Tagesbeträge auskommt.
Kosten je Lead teilt die Kosten durch die Leads der Kampagne. Umsatz je Euro teilt den Auftragswert der gewonnenen Leads durch die Kosten. Den Auftragswert pflegst du im CRM am Lead. Fehlt eine der beiden Zahlen, steht ein Strich statt einer erfundenen Zahl.
Läuft dieselbe Kampagne über mehrere Kanäle, steht das über der Tabelle. Die Kosten je Lead teilen dann die Kosten durch alle Leads der Kampagne, nicht je Kanal. Wenn du das getrennt sehen willst, gib der Kampagne je Kanal einen eigenen Namen.
Zwei Funnels vergleichen
Unter Statistik → Funnels vergleichen stellst du zwei Funnels für denselben Zeitraum nebeneinander: Sitzungen, Leads, Lead-Rate, Abschluss-Rate und, sobald du Werbekosten gepflegt hast, Kosten je Lead. Daneben steht der Unterschied als Satz, zum Beispiel „B: 12 Leads mehr". Darunter die Kanäle beider Funnels und zwei Kurven: Sitzungen je Tag und Leads je Tag, Funnel A durchgezogen, Funnel B gestrichelt.
Die Auswahl steht in der Adresse. Du kannst den Link also weitergeben, und dein Team sieht genau dieselbe Gegenüberstellung.
Der Weg durch den Funnel fehlt dort, und zwar mit Absicht. Die Schritte zweier Funnels sind nicht dieselben Zeilen: „Schritt 3" heißt im einen Funnel etwas anderes als im anderen, und eine Tabelle, die beide nebeneinanderstellt, vergleicht zwei verschiedene Fragen. Denselben Abschnitt findest du im Bericht des einzelnen Funnels.
Als PDF speichern
Klick oben rechts auf „Drucken". Es öffnet sich der Druckdialog deines Browsers, dort wählst du „Als PDF speichern". Die Ansicht ist für A4 eingerichtet: jeder Abschnitt beginnt auf einer neuen Seite, die Kopfzeile mit Funnelname, Zeitraum und Datum wiederholt sich, und die Diagramme werden in Schwarz-Weiß so gezeichnet, dass sie auch auf Papier unterscheidbar bleiben.
Hast du den Agentur-Plan und ein Branding hinterlegt, steht dein Logo links vor dem Titel und im Ausdruck oben rechts, auf jeder Seite einmal. Sonst steht die Funnelizer-Marke klein im Fuß.
Als Tabelle herunterladen
Oben rechts steht Exportieren. Du bekommst eine Excel-Datei mit einem Blatt je Tabelle des Berichts, benannt wie auf der Seite („2 Kampagnen", „3 Schritte"), mit denselben Spaltennamen und denselben Zahlen für den gewählten Zeitraum. Zahlen sind Zahlen, Quoten tragen das Prozentformat, Beträge das Euro-Format und der Tag ist ein Datum. Du kannst in Excel also direkt damit rechnen.
Brauchst du lieber eine CSV, öffne das Menü daneben und wähle Alles als CSV. Das ist eine einzige Datei: in der ersten Spalte steht, aus welcher Tabelle die Zeile kommt, dahinter alle Spalten aller Tabellen. Wo eine Tabelle eine Spalte nicht hat, bleibt die Zelle leer. Die Datei ist für deutsches Excel gemacht: Umlaute kommen richtig an, Quoten tragen ein Komma.
Die Herkunft der Leads steht nur dann in der Datei, wenn sie auch auf der Seite steht, also ab dem Pro-Tarif.
Was der Bericht nicht tut
Er verschickt sich nicht von selbst und hängt an keiner Mail. Wenn dein Kunde ihn bekommen soll, speicherst du das PDF und schickst es ihm. Neue Zahlen misst er auch nicht: er liest dieselben Daten wie die Auswertung, nur auf einer Seite zusammengefasst.
Im Starter-Tarif
Drei der vier Abschnitte stehen dir offen: der Überblick, der Weg durch den Funnel mit den Antworten und was aus den Leads geworden ist. Nur „Woher die Leads kommen" gehört zur erweiterten Statistik ab Pro, dort steht dann ein Hinweis. Erfasst wird die Herkunft trotzdem, nach einem Wechsel ist die Historie sofort da.