Hier hinterlegst du dein eigenes Postfach für den Mailversand. Auch ein Kunden-Zugang darf das selbst einrichten, das Postfach gehört ihm.
Warum die eigene Adresse wichtig ist
Ohne eigenes Postfach verschickt Funnelizer die Mails unter seiner eigenen Adresse. Das funktioniert, aber der Empfänger sieht nicht dich als Absender.
Trägst du dein eigenes Postfach ein, verschickt dein E-Mail-Anbieter die Mail. Damit stimmen SPF und DKIM von selbst. SPF ist ein Eintrag im Internet-Adressbuch deiner Domain, der sagt, welche Server in deinem Namen versenden dürfen. DKIM ist eine digitale Unterschrift an der Mail. Fehlt beides oder passt es nicht zur Absenderadresse, stufen viele Postfächer die Mail als Spam ein.
Wichtig dabei: Die Absenderadresse muss zu dem Postfach gehören, mit dem du dich anmeldest. Eine fremde Adresse einzutragen ist technisch möglich, landet beim Empfänger aber im Spam.
Wo du die Felder findest
Im Builder unter Einstellungen, Bereich E-Mail-Versand. Ein Kunden-Zugang findet den Bereich direkt auf seiner Funnel-Seite unter E-Mail-Versand einrichten.
Die Felder
- Absendername: Steht im Postfach des Empfängers vor der Adresse, zum Beispiel dein Firmenname.
- Absenderadresse: Die Adresse, unter der die Mails rausgehen.
- SMTP-Server: Der Postausgangsserver deines Anbieters. SMTP ist das Verfahren, mit dem Mails verschickt werden.
- Port: Nur
587oder465sind möglich. 587 ist der Normalfall, 465 ist von Anfang an verschlüsselt. - Benutzername: Bei fast allen Anbietern die vollständige E-Mail-Adresse.
- Passwort: Das Passwort des Postfachs.
Lass entweder alles leer oder fülle alles aus. Trägst du nur einen Teil ein, sagt dir das Formular direkt, was fehlt.
united-domains
Dort liegt auch Funnelizer selbst, deshalb steht dieser Anbieter zuerst.
- Server:
smtps.udag.de - Port:
587(STARTTLS) oder465(SSL/TLS) - Benutzername: der Postfachname oder deine vollständige E-Mail-Adresse
- Passwort: das Passwort des Postfachs
IONOS
- Server:
smtp.ionos.de - Port:
587 - Benutzername: deine vollständige E-Mail-Adresse
- Passwort: das Passwort des Postfachs
Google Workspace und Gmail
- Server:
smtp.gmail.com - Port:
587 - Benutzername: deine vollständige E-Mail-Adresse
- Passwort: ein App-Passwort, nicht dein normales Kennwort
Google lässt den Versand nur mit einem App-Passwort zu, und das gibt es nur, wenn die Zwei-Faktor-Anmeldung aktiv ist. Du findest es im Google-Konto unter Sicherheit, dann Zwei-Faktor-Authentifizierung, dann App-Passwörter.
Unter Einrichtung bei den häufigsten Anbietern stehen diese Werte auch im Formular selbst. Ein Klick auf Server und Port übernehmen trägt sie für dich ein. Microsoft 365 ist dort ebenfalls hinterlegt.
Speichern und testen
Klicke zuerst auf Speichern. Danach kannst du eine Testmail schicken. Vorher geht das nicht, denn der Test läuft gegen die gespeicherten Zugangsdaten und nicht gegen das Formular.
Im Feld Testmail an trägst du einen Empfänger ein. Lässt du es leer, geht die Mail an deine Login-Adresse. Am aussagekräftigsten ist eine Adresse bei einem großen Anbieter, denn dort zeigt sich, ob die Mail im Spam landet. Schau nach dem Versand also auch in den Spam-Ordner.
Dein Postausgang, deine Grenze
Läuft der Versand über deinen eigenen Postausgang, zählen diese Mails nicht gegen die faire Nutzung. Sie gehen nicht über unsere Infrastruktur, also gibt es dafür auch keine monatliche Anzahl.
Im Bereich E-Mail steht dann statt des Zählerstands: "Versand über deinen eigenen Postausgang. Diese Mails zählen nicht gegen die faire Nutzung."
Zwei Dinge gelten trotzdem:
- Die Zustellbarkeit liegt bei deinem Anbieter. Wir können nicht zusagen, dass eine Mail ankommt, die über ein fremdes Postfach läuft. Wie viele Mails dein Anbieter pro Tag erlaubt, steht in dessen Bedingungen.
- Eine Obergrenze pro Stunde bleibt. Sie schützt vor kaputten Automationen und Bot-Anstürmen. Wird sie erreicht, geht nichts verloren: die Mails werden verzögert und in der nächsten Stunde nachgeholt.
Was mit dem Passwort passiert
Das Passwort wird verschlüsselt gespeichert und danach nie wieder angezeigt. Im Feld stehen nur Punkte und daneben der Knopf Ändern. Erst ein Klick darauf macht wieder ein Eingabefeld daraus. Wenn du nur den Absendernamen korrigierst, bleibt das gespeicherte Passwort unangetastet.
Wenn der Versand scheitert
Klappt der Versand über dein Postfach nicht, verwirft Funnelizer die Mail nicht. Sie geht dann über den Systemversand raus, allerdings unter der Adresse von Funnelizer. Deine Adresse steht in diesem Fall als Antwortadresse darin, damit Antworten trotzdem bei dir ankommen.