Ein vereinbarter Termin, zu dem niemand erscheint, kostet dich die Zeit zweimal. Die Termin-Erinnerung schickt dem Lead vorher automatisch eine kurze Nachricht - aus derselben Aufgabe, die du ohnehin anlegst.
Was sie erinnert
Sie hängt an deinen Aufgaben. Eine Aufgabe vom Typ Termin oder Besichtigung gilt als Termin, und ihr Fälligkeitszeitpunkt ist der Termin. Es gibt kein zweites Datumsfeld: sonst würden beide beim ersten Verschieben auseinanderlaufen, und die Erinnerung zeigte auf einen Zeitpunkt, den es nicht mehr gibt.
Alle anderen Aufgabenarten lösen nichts aus. Ein Rückruf ist deine Notiz an dich selbst, kein Termin des Leads.
Einschalten
Im CRM oben rechts auf das Zahnrad, dann "Termin-Erinnerung". Sie ist ab Werk aus - erst wenn du sie anschaltest, geht etwas raus.
Du wählst:
- Wann erinnert wird: 7 Tage vorher, 1 Tag vorher, 2 Stunden vorher. Du kannst mehrere ankreuzen, Vorgabe ist ein Tag vorher.
- Betreff und Text der Nachricht. Drei Platzhalter stehen dir zur Verfügung:
{{vorname}},{{termin}}und{{absender_name}}.
Die Einstellung gilt für dein ganzes Konto, nicht je Funnel.
Was passiert, wenn sich der Termin ändert
Der Plan wird bei jeder Änderung neu gerechnet:
- Termin verschoben: die Erinnerung wandert mit.
- Aufgabe erledigt: die noch offenen Erinnerungen fallen weg.
- Aufgabe gelöscht: dasselbe.
- Automation wieder aus: alles noch nicht Verschickte fällt weg.
Was schon rausgegangen ist, bleibt raus. Eine verschickte Mail lässt sich nicht zurückholen.
Liegt der Termin näher als die gewählte Stufe, entfällt diese Stufe. Eine Erinnerung "1 Tag vorher" für einen Termin heute Nachmittag käme zu spät. Legst du eine solche Aufgabe an, sagt dir das Formular das direkt.
Was erlaubt ist und was nicht
Eine Termin-Erinnerung ist eine transaktionale Nachricht: sie gehört zur Abwicklung der Anfrage. Deshalb geht sie auch an Leads, die keine Werbeeinwilligung gegeben haben, und auch an Leads, die sich von deinen Follow-ups abgemeldet haben. Wer sich vom Newsletter abmeldet, hat damit nicht seinen Termin abbestellt.
Der Preis dafür ist eine harte Grenze:
- Keine Werbung. Kein Angebot, kein Rabatt, kein "übrigens haben wir gerade". Sobald du Werbung hineinschreibst, ist es eine Werbemail ohne Einwilligung - und dafür brauchst du das Häkchen im Funnel.
- Kein Abmeldelink. Es gibt keinen, und das ist Absicht: Abmelden würde den Termin nicht absagen. Stattdessen steht im Fuß der Satz, dass die Nachricht zu der Anfrage gehört.
- Kurz halten. Wann, wo, und was mitzubringen ist. Alles andere gehört in eine andere Mail.
Über dem Textfeld steht derselbe Hinweis noch einmal. Er lässt sich nicht wegklicken.
Wenn nichts ankommt
Drei Gründe kommen in Frage:
- Der Lead hat keine E-Mail-Adresse. Dann geht nichts raus, und das Aufgabenformular sagt es dir schon beim Anlegen.
- Die Adresse ist dauerhaft unzustellbar. Ist eine Mail an sie schon einmal endgültig abgewiesen worden, versucht es Funnelizer nicht wieder. Jeder weitere Versuch würde nur den Ruf deiner Absenderadresse beschädigen.
- Die Automation ist aus. Prüfe den Schalter im Zahnrad.
Jede verschickte Erinnerung steht im Verlauf des Leads. Was dort nicht steht, ist auch nicht rausgegangen.
Termine aus Calendly
Bucht jemand über den Termin-Block und ist dein Calendly-Konto verbunden, entsteht die Aufgabe von selbst: Typ Termin, mit der Uhrzeit aus dem Kalender. Die Erinnerung greift damit ohne weiteres Zutun.
Vor jeder Erinnerung fragen wir bei Calendly nach, ob der Termin noch steht. Ist er abgesagt, wird die Aufgabe storniert und es geht keine Mail raus. Ist er verschoben, wandert die Aufgabe mit und die Erinnerung wird neu geplant.
Calendly schickt eigene Bestätigungen und je nach Plan eigene Erinnerungen. Nutzt du die Erinnerung hier, schalte sie in Calendly ab. Sonst bekommt der Lead beides.
Wie du dein Konto verbindest, steht unter Termin-Block und Calendly verbinden.