Die meisten Kontaktformulare verlangen alles auf einmal: Name, Telefon, E-Mail. Wer nicht angerufen werden will, muss seine Nummer trotzdem hergeben, und genau da springen Leute ab.
Der Kontaktwahl-Block dreht das um. Oben wählt der Besucher, wie er erreicht werden möchte, und darunter erscheint genau das Feld, das dieser Weg braucht. Der Knopf heißt dann auch danach: „Schreib mir auf WhatsApp" statt „Absenden".
Einfügen
Im Builder unter Aufbau einen Block hinzufügen, Gruppe Interaktion, Kontaktwahl.
Er kommt gefüllt an: drei Wege (WhatsApp, Anruf, E-Mail) mit Unterzeile, passendem Feld und eigener Knopfbeschriftung. Du änderst die Texte, nicht die Struktur.
Der Block schickt selbst ab
Kontaktwahl ist ein Abschluss-Block wie das Formular: der Schritt, auf dem er steht, erzeugt den Lead. Ein zweiter „Weiter"-Knopf erscheint deshalb nicht, und der Hinweis „Kein Schritt enthält ein Formular" verschwindet, sobald du ihn einfügst.
Ein Formular brauchst du daneben nicht. Beide auf einem Schritt wären zwei Knöpfe, die dasselbe tun.
Je Weg einstellen
Klapp im Panel unter Inhalt einen Weg auf. Neben Text, Unterzeile und Zeichen stehen dort drei Felder, die es nur hier gibt:
- Feld danach: Telefon, E-Mail, beides oder keines. „Kein Feld" ist für Wege, die ohne Eingabe auskommen.
- Knopf danach: die Beschriftung nach dieser Wahl. Schreib, was passiert („Ruf mich an"), nicht was der Nutzer tut. Bleibt es leer, gilt der allgemeine Knopf-Text.
- Platzhalter im Feld: der graue Beispieltext. Leer heißt: die Vorgabe.
Der Bereich unter den Wegen ist immer so hoch wie sein größter Feldsatz. Beim Wechsel springt deshalb nichts.
Vorauswahl
Standardmäßig ist der erste Weg schon gewählt, damit der Block fertig aussieht und sofort abgeschickt werden kann. Setz also den häufigsten Weg an die erste Stelle.
Wenn du wissen willst, was jemand wirklich angetippt hat, schalte die Vorauswahl ab. Dann steht der Knopf still, bis eine Wahl da ist, und sagt daneben, warum.
Was im Lead ankommt
- Der gewählte Weg steht als Antwort im Lead, genau wie jede Auswahl-Antwort. Du kannst ihn im CRM filtern, exportieren und mit Punkten bewerten.
- Die Nummer landet im Feld Telefon, die Adresse in E-Mail, also dieselben Felder wie beim Formular. Deine Platzhalter (
{{phone}},{{email}}) funktionieren unverändert. - Die Nummer wird dabei in die internationale Form gebracht, damit der WhatsApp-Knopf im CRM sie öffnen kann. Was sich nicht lesen lässt, bleibt so stehen, wie es getippt wurde.
Im CRM steht der passende Knopf vorn: Wer WhatsApp gewählt hat, bekommt WhatsApp zuerst angeboten.
Namen abfragen
Unter Inhalt gibt es den Schalter Zusätzlich den Namen abfragen. Das Namensfeld steht über den Kontaktfeldern und wechselt nicht mit dem Weg, denn ein Name hängt nicht davon ab, wie jemand erreicht werden will.
Einwilligung und Datenschutz
Die Zeile unter dem Knopf und das Kästchen für Werbe-E-Mails funktionieren wie beim Formular-Block und stehen an derselben Stelle im Panel. Das Kästchen ist nie vorangekreuzt, und der Wortlaut wird beim Lead als Nachweis gespeichert.
Design
Die Wege sehen aus wie Antworten einer Auswahlfrage: dieselben Darstellungen (Zeilen, Kacheln, Bild-Kacheln), dieselben Farben, dieselbe Schrift-Gruppe. Was du dort gelernt hast, gilt hier auch.