Funnelizer vs. ClickFunnels

Verkaufsplattform gegen Lead-Werkzeug. Der Vergleich sagt zuerst, wann ClickFunnels die richtige Wahl ist, und dann, wann es die falsche ist.

  • Keine Kreditkarte nötig
  • DSGVO-freundlich gebaut
  • Daten in der EU (Frankfurt)
  • Keine Lead-Limits
Der Funnel-Builder: links die Schritte, in der Mitte die Vorschau einer Frage, rechts die Antworten mit Bewertung.

ClickFunnels ist der bekannteste Name im Funnel-Markt. Wer „Funnel" und „Software" zusammen sucht, findet ihn zuerst. Genau deshalb landen dort Leute, die eigentlich etwas anderes brauchen.

Der wichtigste Satz zuerst, und er ist keine Höflichkeitsfloskel: die beiden lösen verschiedene Aufgaben. ClickFunnels ist eine Verkaufsplattform mit Kasse, Kursen und Mitgliederbereich. Funnelizer ist ein Werkzeug für mehrstufige Lead-Funnels, die qualifizieren und eine Anfrage erzeugen. Wir bauen Funnelizer selbst; der Text ist deshalb nicht neutral, aber nachprüfbar.

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Für wen ist was?

ClickFunnels passt, wenn
  • du verkaufst online direkt: Kurse, Mitgliedschaften, digitale Produkte
  • du brauchst Kasse, Upsells und einen Mitgliederbereich in einem System
  • dein Geschäft läuft auf Englisch und der US-Markt ist dein Markt
Funnelizer passt, wenn
  • am Ende steht eine Anfrage oder ein Termin, kein Kauf
  • du willst Anfragen unterwegs qualifizieren statt nur einzusammeln
  • Oberfläche, Rechtstexte und Hosting sollen für den deutschen Markt passen

Der grundsätzliche Unterschied

ClickFunnels verkauft. Sein Zweck ist der Abschluss im Netz: eine Seite, ein Angebot, eine Kasse, danach Upsells und ein Bereich, in dem der Kunde sein Produkt bekommt. E-Mail-Automation und Kursverwaltung gehören dazu, weil sie zu diesem Zweck gehören.

Funnelizer qualifiziert. Sein Zweck ist die gute Anfrage: mehrere kurze Schritte, in denen jemand sagt, was er braucht, wann er es braucht und ob es zu dir passt. Am Ende steht ein Kontakt mit einer Punktzahl, nicht ein Zahlungseingang.

Wer einen Onlinekurs verkauft, ist mit ClickFunnels besser bedient. Wer Anfragen für ein Handwerk, eine Kanzlei, eine Praxis oder eine Beratung braucht, baut mit einer Verkaufsplattform an der Aufgabe vorbei.

Was „alles drin" wirklich kostet

Jährliche Abrechnung, Listenpreise je Monat, netto. Verglichen wird gleiche Abrechnungsart gegen gleiche Abrechnungsart.

ClickFunnels
ClickFunnels Launch81 $
Zusammen81 $

81 $ = 81 $ je Monat

Funnelizer Starter
Plan29 €
Zusatzpaketekeine
Zusammen29 €

29 € je Monat, zzgl. MwSt. White-Label, Auswertung und CRM sind enthalten.

Die Preise dieses Anbieters stehen in US-Dollar. Wir rechnen sie nicht um: ein Wechselkurs von heute wäre morgen eine andere Zahl.

Angaben laut öffentlichen Preisseiten, Stand August 2026. Quelle: clickfunnels.com/pricing (abgerufen am 26. August 2026). Angaben ohne Gewähr, Preise können sich ändern.

Der Einstiegsplan steht hier gegen unseren Einstiegsplan. Zusatzpakete gibt es bei ClickFunnels nicht in der Form wie bei anderen Anbietern; dafür ist der Einstieg deutlich höher, weil die Plattform Kasse, Kurse und Mitgliederbereich mitbringt. Wer die nicht braucht, zahlt sie trotzdem.

Was begrenzt ist

ClickFunnels begrenzt die Kontakte, nicht die Anfragen: 10.000 im Einstiegsplan, 75.000 im mittleren, 150.000 im höchsten. Funnels und Seiten sind in allen Plänen unbegrenzt. Wer eine große Liste pflegt, wächst also in den nächsten Plan hinein; wer wenige, gut qualifizierte Anfragen sammelt, stößt praktisch nie an.

Bei Funnelizer ist es umgekehrt: begrenzt ist die Zahl der gleichzeitig veröffentlichten Funnels (drei im Starter, zehn im Pro, 25 im Agentur-Plan), und die Zahl der Anfragen ist unbegrenzt. Ein Funnel in Arbeit ist privat und zählt nicht mit.

Im Detail

Funnelizer und ClickFunnels nebeneinander

FunktionFunnelizerClickFunnelsStand 26. August 2026
Builder und Vorlagen
Blöcke ziehen, Vorschau danebenenthaltenenthalten
Bedingte Pfade je Antwortenthaltennicht belegt
Logik als Diagramm mit Sackgassen-Prüfungenthaltennicht belegt
Fertige Vorlagen31 eingebauteenthalten
Deutsche Oberflächeenthaltennicht vorhanden
Verkaufen
Kasse und Zahlungsabwicklungnicht vorhandenenthalten
Upsells nach dem Kaufnicht vorhandenenthalten
Kurse und Mitgliederbereichnicht vorhandenenthalten
Tracking und Ads
Meta Pixel und Conversions APIenthaltennicht belegt
Google Analytics und Tag Managerenthaltennicht belegt
Auswertung ohne Cookiesenthaltennicht belegt
A/B-Tests
Zwei Varianten unter einer Adresseab Proenthalten
Signifikanz-Ampel statt roher p-Wertenthaltennicht belegt
CRM und E-Mail
Eingebautes CRM mit Pipelineenthaltenenthalten
Punktzahl aus den Antwortenenthaltennicht belegt
E-Mail-Sequenzen mit Verzögerungab Proenthalten
Versand über das eigene Postfachenthaltennicht belegt
Datenschutz und Hosting
Daten in der EUFrankfurtUSA
Auftragsverarbeitungsvertrag auf Deutschenthaltennicht belegt
Eigene Rechtstexte je Funnelenthaltennicht belegt
Preis und Limits
Einstiegspreis je Monat, jährlich29 €81 $
Anfragen im Monatunbegrenztunbegrenzt
Kontakteunbegrenzt10.000 im Launch-Plan
Live-Funnels3 im Starterunbegrenzt
  • Deutsche Oberfläche und Rechtstexte
  • Daten in Frankfurt
  • Deutlich niedrigerer Einstieg

Angaben laut öffentlichen Preisseiten, Stand August 2026. Quelle: clickfunnels.com/pricing (abgerufen am 26. August 2026). Angaben ohne Gewähr, Preise können sich ändern.

Wo ClickFunnels stärker ist

  • Verkaufen. Kasse, Upsells, Mitgliederbereich und Kursauslieferung sind eingebaut. Das kann Funnelizer nicht, und es soll es auch nicht.
  • Unbegrenzte Funnels und Seiten. Wer viele Seiten parallel betreibt, stößt dort an keine Zahl.
  • Reichweite und Material. Kurse, Vorlagen und Beratung rund um das Produkt gibt es im Überfluss, allerdings fast durchweg auf Englisch.
  • Ein System für alles. Wer wirklich alles darin macht, spart sich mehrere Abos.

Wo Funnelizer stärker ist

  • Der deutsche Markt. Oberfläche, Vorlagen, Hilfe und Rechtstexte sind auf Deutsch, die Daten liegen in Frankfurt, und jeder Funnel trägt seine eigenen Rechtstexte.
  • Qualifizierung statt Formular. Mehrere kurze Fragen mit Punktzahl statt einer Seite mit einem Feld.
  • Der Preis für den Lead-Fall. Wer keine Kasse braucht, zahlt sie hier auch nicht mit.
  • CRM und Auswertung in einem. Anfrage, Punktzahl, Absprung je Schritt und Follow-up liegen in derselben Oberfläche.

Die Anfrage liegt da, wo der Funnel steht

Jede Anfrage landet im eingebauten CRM, mit dem Ergebnis der Qualifizierung als Punktzahl. Statuswechsel lösen Follow-up-Mails aus. Es gibt kein zweites Werkzeug, in das die Daten erst wandern müssten.

Das CRM in der Kanban-Ansicht: Spalten für Neu, Kontaktiert und Termin, darin Karten mit Name, Funnel, Punktzahl, Tags und nächster Aufgabe.

Auswertung ohne Aufpreis

Besucher, Abschlussquote und der Absprung je Schritt stehen im Plan. Ab Pro kommen die Verweildauer je Schritt und die Kampagnen-Quelle jeder Anfrage dazu. Gemessen wird ohne Cookies und ohne IP-Speicherung.

Die Auswertung eines Funnels: Besucher, Anfragen, Abschlussquote und der Absprung je Schritt.

Du nutzt gerade ClickFunnels?

Wir bauen deinen bestehenden Funnel in der Testphase nach. Es gibt keinen Knopf, der Funnels importiert, und wir behaupten auch keinen: das macht ein Mensch, und deshalb steht hier, was dabei mitkommt und was du selbst erledigst.

Das übernehmen wir

  • der Aufbau der Schritte, die Fragen und die Antwortmöglichkeiten
  • die Verzweigungslogik, so wie sie heute läuft
  • Farben, Schrift und Logo, so nah wie es geht
  • deine bestehenden Anfragen als CSV-Datei

Das machst du selbst

  • die Domain umziehen, sobald der neue Funnel steht
  • Pixel-ID und Conversion-Kennungen im neuen Panel eintragen
  • den Verkaufsteil dort lassen, wo er ist, falls du ihn brauchst

Wechsel anfragen

Häufige Fragen

Kann ich meinen ClickFunnels-Funnel importieren?

Nicht automatisch. Wir bauen die Lead-Strecke in der Testphase nach: Schritte, Fragen, Logik und Design so nah wie möglich am Original, bestehende Anfragen als CSV-Datei. Der Verkaufsteil lässt sich nicht übertragen, weil Funnelizer keine Kasse hat.

Kann ich mit Funnelizer etwas verkaufen?

Nein. Es gibt keine Kasse, keine Upsells und keinen Mitgliederbereich. Ein Funnel kann auf eine externe Zahlungsseite weiterleiten, mehr nicht.

Gibt es bei Funnelizer Lead-Limits?

Nein. Begrenzt ist die Zahl der gleichzeitig veröffentlichten Funnels, nicht die Zahl der Anfragen oder Kontakte.

Ist Funnelizer DSGVO-freundlich, wo liegen die Daten?

Die Datenbank steht in Frankfurt. Die eigene Auswertung läuft ohne Cookies und ohne IP-Speicherung, fremde Skripte erst nach Einwilligung. Für die Verarbeitung im Auftrag gibt es einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO.

Was ist im Preis enthalten?

Builder, Vorlagen, Tracking, CRM, E-Mail-Automation und Auswertung sind in jedem Plan. Ab Pro dazu eigene Domains, A/B-Tests, Sequenzen und die erweiterte Auswertung, ab Agentur eigene Kunden-Logins und White-Label.

Kann ich beides parallel nutzen?

Ja, und für manche ist das die richtige Antwort: die Lead-Strecke bei uns, den Verkauf dort. Die Anfrage geht dann per Webhook weiter.

Gibt es White-Label?

Ab Pro lässt sich der Funnelizer-Hinweis am Funnel abschalten, ohne Zusatzpaket. Eigene Kunden-Logins mit deinem Branding gibt es ab Agentur.

Wie funktioniert die Erstellung mit KI?

Über die Anbindung an Claude: du beschreibst den Funnel im Chat, Claude baut ihn über eine Schnittstelle in dein Konto, du übernimmst das Ergebnis im Builder.

Weiterlesen

Wenn es dir um einzelne Seiten statt um eine Verkaufsplattform geht, ist Funnelizer und Leadpages der passendere Vergleich. Wer im deutschsprachigen Markt vergleicht, findet Funnelizer und Perspective. Dazu die Preise und die Vorlagen zum Durchklicken.

Passt dazu

Stand: 26. August 2026. Angaben ohne Gewähr. Quelle: die öffentlichen Preisseiten der Anbieter (clickfunnels.com/pricing). Preise verstehen sich netto und können sich ändern.

ClickFunnels ist eine Marke des jeweiligen Anbieters. Genannte Marken und Produktnamen gehören ihren Inhabern; wir stehen in keiner Verbindung zu ihnen.

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